Use olle Stürmske Platt
Unter dem Motto „Use olle Stürmske Platt (Unser altes Störmeder Platt)“ feierten 50 plattdeutsche Freunde* von Sichtigvor/Taiplass bis Drolshagen/Draulzen am 10. Mai 2025 den 28. Plattdeutschen Tag des SHB im Stertschultenhof in Cobbenrode/Cowwenroo. Störmede/Stürmede ist ein Ortsteil von Geseke/Goiseke im Westen des Kreises Soest. Historisch gehört Störmede zum Herzogtum Westfalen und zum Kurkölnischen Sauerland. Als Sauerländer würden sie sich selbst aber nicht mehr bezeichnen. Man liegt irgendwo zwischen Münsterland, Ost- und Südwestfalen. Im Traditionsverein Störmede von 1978 gibt es immer noch einen aktiven Platt-Arbeitskreis. Man trifft sich in der Regel einmal im Monat im Heimathaus, das man vor dem Abriss bewahrte. Die Störmeder versuchen das Platt an die Kinder weiterzugeben. Eine besondere Ehre war die Anwesenheit von Dr. Robert Damme aus Nottuln/Notteln, der das Westfälische Wörterbuch 2021 nach 37 Jahren Arbeit vollendet hat. Er trug Eigenheiten zum Störmeder Platt vor.
Ausschnitte aus dem Programm gibt es im Rahmen der Sendung „Do biste platt“ auf www.westfalenwelle.de und ab Mitte Juni .Auf der Seite www.plattnrw.de stellen sich die Störmeder im Podcast „Plattmaakers in NRW“ ausführlich vor.

Zwei, die sich verstehen: Dr. Werner Beckmann (rechts) und
Dr. Robert Damme mit Markus Hiegemann (stehend) und Norbert Pieper (links) -Foto: Ruth Reintke

Die Störmeder v. l. mit Mariana Dobras, Josef Jate, Markus Hiegemann (Brilon), Rudolf Schulte,
Barbara Schulte, Anton Bress und Elisabeth Mauermann -Foto: Ruth Reintke
