Wappen des Kurkölnischen Sauerlandes

(H)Franziska Seibertz, 1855

(H)Winterberg

(H)Gabelkreuz in Scharfenberg

(H)Wocklum

(H)Krippe auf Schloß Melschede

(H)Arnsberg

(H)Waldskulpturenweg

(H)Hof in Kirchveischede

(H)Fluß

(H)Herbstwald

(H)Mitgliederversammlung-Schloß Amecke

Platt
 

Sau ändert iärk de Tieen

Schwalwen Affscheud

Uese Bullerduik

Ohne Tante Dora

Iut’m Suerlanne

De Pottkremer

De nigge Strom

De Sänger von Rodlingsen

Duorpkind Gedicht

Summer

Bettgen

Moren vä ve Roggen mäggen

Hahnen-Balz

Dai Wiärhhahne

Hoame, loaw Hoame

Wille Raisen Lied

Iek

Ut d’r Schaultid

Poskevatter Lehmann

Hilligentracht Fellerprozession

Trillertanz in Attendorn

Kattfiller

De Sänger van Rodlingsen
Caspar Lahme

A
 

Döi segg mool, döi woßt mey doch nai doa Geschichte mit deän Sängern van Rodlingsen vertellen. Böi wur dät domier?

B













 

Ach jau, gut dät'e dovan anfängest, süss härr ick et ganz vergeäten. Alsai dät wur sai. Deyn Nober Wilhelm, Haltens Jossef und Schatilgges Johann, doa hogget nöi imme Winter, bo se nit müren könnt, färn Kavalier Holt. Vär'n paar Weäken, bo düt schlakkerigge Weär wur, schurten se beym Froihstücke unger'm dicken Baim. Et gatzelere, dät se balle kennen druigen Fahm am Laibe hat härren, wann se widder hocht härren. Do do Wilhelm ne doapen Söcht un sagt
"Ick well juch mool wat seggen, ick sin düse Quälerigge load. Wann vey noh Rodlingsen göngen un beärleren, dann können ve mehr Geld verdoanen ere bey düser Arbet."
De anderen mümmeleren eähr Stükke widder un dachten, hoa kürt kröis Tuig, dobey kukkeren se in dät Füer, bat se sik öit Bünne, Sprickeln un Spönen bott harren. - Wilhelm abber blav dobey un sagte:
"Vey könnert doch wennestens mool versoiken. Et gitt vandage kenn Weär mehr. Noh Rodlingsen isset nit weyt. Do kennt us kenner. kummet doch mier."
"Wann se dät tehoame gewahr weert, dann well ick dät Lachen un Graitschnöiten nit hören", häll Jossef dogiegen.
"Jä un, doa könnt mey en Pukkel runn rutschken. Ick goh, weägemeyner bleybet doch hey." Wilhelm stonnt up, päck seyne Brocken tesammen un woll gohn. Bat blav deän boaden anderen übreg, se gongen mier.

A

Jä un do?

B


 

Nöi wachte doch. Alsai noh Rodlingsen wurt nit weyt, un balle wuren se do. Abber dann verlat se doch de Mait. Därümme gongen se oasmool noh Schneyders in de Weärtstuobe un drunken sik ennen. Un bo se deän drüdden drunken harren - et lutte grade Engeldesheeren - harren se eähren Mait wierfungen un saigar nai mehr. Se überlachten sik, dät se nit ment beärlen wollen, noa, se wollen värher singen. Gesagt, gedoh.

A
 

Bat seggst döi, doa droa wollen singen? Wilhelm un Bernhard singet doch ere ne Raben. Neäben deänen moßte mool Sundages in der Keärke sitten, dann moanste, se brächten en Leehr an der Eärgel däroan.

B








 

Ick segge dey, se sungen, un böi se sungen. Beym oasten Höise sungen se "Von meinem Hause muss ich scheiden" Hey wuhnere de Magister, deäme gefäll dät Loaken sai gut, dätte ne ne Mark gaffte.
"Wann dät sai widder göt, könn ve tefrän sin", mente Berhard.
"Häbb' ick et juch nit sagt", fröggere sick Wilhelm
Beym nächsten Höise kragen se ment en parr Pennege. Do wesseleren se eähr Loaken un sungen beym nächsten Höise "Warum weinst du holde Gärtnersfrau" Dät gonk der Frugge im Höise sai temoote, dät se fix up de Raikbühne sprung un fär doa armen Sängers ne Leäberwuorst hällte. Bo se abber nöger kam un soh, bat dät fär Sängers wuren, do roffte se:
"Bat is düt dann? Düse kenne ick doch. Dät sind ge älmschke Jungens, Wilhem, bat mäkest dö dann hey?"

A

Un do, bat geschoah do?

B


 

 Dät kannste dey doch värstellen. De Sänger kragen raihe Ohren, scheämern sik wahne un raten öit. Domier harren se nit reäket. Bo se wier tai Ohme kamen, un doa boaden Wilhelm öitschannten, sagte doa ment:
"Kraitzgewitter, böi konn mey dät passoaeren. Dät wur mey doch ganz öit der Kunne wossen, dät Stämmers Kathrine van Überalme noh Rodlingsen frigget heärt.

A

Ick gloabe, sai fixe singet düse drao nit wier. Gistern häbbe ick se doch nai im Mühlendal sohn. Do hochten se wier Holt.


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