Wappen des Kurkölnischen Sauerlandes

(H)Franziska Seibertz, 1855

(H)Winterberg

(H)Gabelkreuz in Scharfenberg

(H)Wocklum

(H)Krippe auf Schloß Melschede

(H)Arnsberg

(H)Waldskulpturenweg

(H)Hof in Kirchveischede

(H)Fluß

(H)Herbstwald

(H)Mitgliederversammlung-Schloß Amecke


Ein „WegWeiser“ als besondere Auszeichnung

Heimat- und Verkehrsverein Düdinghausen
erhält landesweiten Ehrenamtspreis der NRW-Stiftung

Medebach / Aachen: Für sein ehrenamtliches Engagement erhielt der Heimat- und Verkehrsverein Düdinghausen e.V. am Wochenende einen „WegWeiser“ des Fördervereins der Nordrhein-Westfalen-Stiftung. Mit diesem Preis wird landesweit einmal im Jahr eine Gruppe oder eine Person ausgezeichnet, die sich beispielhaft für den Naturschutz oder die Heimat- und Kulturpflege in NRW einsetzt. Vor rund 400 Gästen überreichte der Vorsitzende des Fördervereins, Staatsminister a. D. Michael Breuer, den Preis auf der Mitgliederversammlung des Fördervereins in der Aula Carolina in Aachen an Horst und Karen Frese, die den Preis stellvertretend für alle Vereinsmitglieder annahmen.

WegWeiser

Der Vorsitzende des Fördervereins der NRW-Stiftung, Michael Breuer, überreicht den „WegWeiser“ vor 400 Mitgliedern des Fördervereins für den Heimat- und Verkehrsverein Düdinghausen an Karen und Horst Frese. Foto: Bernd Hegert / NRW-Stiftung.

Der 1958 gegründete Verein setzte sich von Beginn an vorbildlich für die Heimatund Kulturpflege im Medebacher Ortsteil Düdinghausen ein. Er nahm erfolgreich an Wettbewerben teil, darunter „Unser Dorf soll schöner werden“ und ist in der Dorfentwicklung aktiv. Die Vereinsmitglieder schrieben Veröffentlichungen zur Dorfgeschichte, erstellten geschichtliche Häusertafeln für einen Dorfrundgang und kümmern sich um die Wanderwege. Mit Unterstützung der NRW-Stiftung konnten sie die Errichtung und den Ausbau der Dreggestobe und des Kulturspeichers in der ehemaligen Pastorenscheune umsetzen. Die Dreggestobe entwickelte sich mit den wöchentlichen Drechselvorführungen zu einem attraktiven Angebot. Der Verein koordiniert auch stadtweite oder regionale Heimatprojekte, etwa im Umkreis des Geoparks GrenzWelten. Als Vorsitzender stellte Horst Frese in einem mitreißenden Vortrag die Arbeit des Vereins vor und dankte für die Anerkennung.

Der „WegWeiser“ wurde vom ehemaligen Vizepräsidenten der NRW-Stiftung, Professor Eberhard Weise, gestiftet und in den vergangenen Jahren zwölfmal verliehen. So gab es diese Auszeichnung beispielsweise für den Schutz der Weißstörche im Kreis Minden-Lübbecke oder für den Erhalt denkmalgeschützter Zechentürme im Ruhrgebiet. Der Preis ist eine von dem Leverkusener Künstler Kurt Arentz geschaffene Bronzeskulptur, die symbolträchtig einen „Stein ins Rollen bringt“. Über 8.500 Mitglieder, darunter auch zahlreiche Städte, Kreise, Vereine und Firmen, gehören inzwischen dem Förderverein der NRW-Stiftung an. Für die Fördermöglichkeiten der Nordrhein-Westfalen- Stiftung gewinnen die Mitgliedsbeiträge und Spenden zunehmend an Bedeutung. (Pressemitteilung der NRW-Stiftung)


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